
Grüner Gockel
Was ist der "Grüne Gockel"

Der "Grüne Gockel", gestartet 2003 in der Evangelischen Landeskirche Baden, ist ein Umweltmanagementsystem für Kirchengemeinden, das auf Nachhaltigkeit abzielt. Es hilft Gemeinden, ökologische Ziele zu setzen, Energie und Ressourcen zu sparen und so einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Die Umsetzung orientiert sich an dem Umweltmanagementsystem EMAS und ist speziell auf Kirchen zugeschnitten.
Das Gemeindeteam
- Die Mitglieder (Hansjörg Berger, Birgit Bischof, Dr. Jakob Fäßler, Dr. Axel Kauffmann, Dr. Jochen Hohmann und Jörg Schäfer) versuchen kontinuierlich die Umweltziele unserer Gemeinde konkret umzusetzen
- Die Gruppe trifft sich ca. alle 6 Wochen im Evangelischen Gemeindehaus
- Ansprechpartner und Umweltbeauftrager der Gemeinde: Dr. Jochen Hohmann, jochen.hohmann@t-online.de
"Die Erde ist des Herrn"
„Unsere Gemeinde soll grüner werden“ – unter diesem Motto traf sich im Frühjahr 2012 erstmals das neu gegründete Umweltteam unserer Kirchengemeinde. Acht motivierte Frauen und Männer hatten sich zusammengefunden, um den Klima- und Umweltschutz mit neuen Ideen und konkreten Maßnahmen mehr Gewicht zu verleihen und damit auch Verantwortung für künftige Generationen zu übernehmen. Vorausgegangen war im Dezember 2011 der Beschluss des Kirchengemeinderates am kirchlichen Umweltmanagementsystem „Grüner Gockel“ teilzunehmen. Nach umfangreichen Vorarbeiten – die zu erhebenden Daten und zusammengestellten Unterlagen füllten zwei große Ordner – gelang im November 2013 die Zertifizierung zur Grüner-Gockel-Gemeinde, welche 2017 und 2021 jeweils erfolgreich erneuert wurde. Anlass auf die Arbeit von zehn Jahren im Umweltteam zurückzublicken und der Versuch Bilanz zu ziehen.
„Unsere Gemeinde soll grüner werden“ – unter diesem Motto traf sich im Frühjahr 2012 erstmals das neu gegründete Umweltteam unserer Kirchengemeinde. Acht motivierte Frauen und Männer hatten sich zusammengefunden, um den Klima- und Umweltschutz mit neuen Ideen und konkreten Maßnahmen mehr Gewicht zu verleihen und damit auch Verantwortung für künftige Generationen zu übernehmen. Vorausgegangen war im Dezember 2011 der Beschluss des Kirchengemeinderates am kirchlichen Umweltmanagementsystem „Grüner Gockel“ teilzunehmen. Nach umfangreichen Vorarbeiten – die zu erhebenden Daten und zusammengestellten Unterlagen füllten zwei große Ordner – gelang im November 2013 die Zertifizierung zur Grüner-Gockel-Gemeinde, welche 2017 und 2021 jeweils erfolgreich erneuert wurde. Anlass auf die Arbeit von zehn Jahren im Umweltteam zurückzublicken und der Versuch Bilanz zu ziehen.
Dieser soll mit einem Blick auf die Zahlen, sprich die Entwicklung der Energieverbräuche beginnen. Dabei lässt sich in aller Kürze festhalten: Ja, die Verbräuche bei Strom und Heizenergie sind verglichen mit 2012 zurückgegangen; der Ausstoß an klimaschädlichem CO2 hat sich durch viele einzelne Maßnahmen (Austausch von Wärmepumpen, Heizungsoptimierung, Einsatz von LED-Lampen, Einführung Winterkirche u.v.m.) vermindert. Von den Zielen der Landeskirche für diesen Zeitraum – 40 Prozent CO2-Einsparung – sind wir als Kirchengemeinde allerdings weit entfernt.
Wofür es Gründe gibt: Für eine Einsparung dieser Größenordnung braucht es größere Anstrengungen, beispielsweise Gebäudedämmung, Fotovoltaik, Solarthermie, Ersatz von fossilen Energieträgern durch Pellet-Heizung oder Wärmepumpe. Solche Maßnahmen hatte das Umweltteam von Beginn an auch ins Auge gefasst. Die Umsetzung scheiterte bislang an der Planungsunsicherheit, welche Gebäude zukünftig überhaupt noch zum Bestand gehören werden, Stichworte „HSK-Gemeinde“ und seit 2021 „Strategieprozess der Landeskirche“.
Was hin und wieder für leichten Verdruss im Umweltteam sorgte, das erfreulicherweise noch aus sechs Aktiven (eine Frau und fünf Männern) besteht, fünf davon seit Beginn an. Die „Chemie“ in der Gruppe stimmt und die Ideen gehen uns nicht aus. Ob Sammelaktionen zur Verwertung von Rohstoffen in Handys, Stiften und Tonerkartuschen, die vollständige Umstellung auf Recycling-Papier im Pfarrbüro und für den Gemeindebrief, die Bevorzugung von regionalen und biologisch erzeugten Lebensmitteln bei Veranstaltungen, regelmäßige Umwelttipps im Gemeindebrief oder zuletzt die Gestaltung eines Schöpfungsgottesdienstes – alle Beteiligten gehen mit großem Engagement für Klima, Natur und Umwelt zu Werke. Weil es notwendig ist, auch kleine Beiträge helfen und in absehbarer Zeit auch größere Projekte möglich werden. Denn: „Die Erde ist des Herrn. Geliehen ist der Stern, auf dem wir leben.“
Aktuelles
Umweltsiegel „Grüner Gockel“ erneut verlängert - Revalidierung erfolgreich
Am 8. Dezember wurde das Umweltmanagement unserer Kirchengemeinde, der „Grüne Gockel“, von einem externen Umweltgutachter geprüft und bescheinigt. Somit darf sich die Gemeinde für weitere vier Jahre mit dem Europäischen Umweltzertifikat EMAS schmücken.









